Bauernhöfe, Kirchen und Schlösser


Typische Unterkünfte in Haloze und Zagorje waren einst die aus behauenen Holzbalken gebauten Häuser. Meistens wurde kein Fundament benutzt, das Haus ruhte nur auf den Ecksteinen. Über Jahrhunderte lebten in Haloze und Zagorje gottesfürchtige und bescheidene Menschen. Davon zeugen die unzähligen Kirchen, die oft an unzugänglichsten Orten gebaut wurden. Auf den Hügeln stehen sehr gut erhaltene Schlösser – Trakoscan, Borl, Mauretinci, Hamre, Pavlinier Komplex.

Ein typischer Bauernhof ist heute schwer zu finden. Ein Paar typische Bauernhöfe blieben trotz allem erhalten und dienen heute als gutes Beispiel für die Renovierung alter Höfe.


Der Vuk Hof

Auf einem Steinkeller gebaut, steht das Holzhaus (cimprana) mit einer Küche mit offener Feuerstelle, einem Zimmer mit Kachelofen, Balkon und Strohdach. Gebaut wurde das Haus in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts.

 
Der Dominko Hof

Jeder wundert sich wie die 300 Jahre alten Holzwände des typischsten panonnischen Hauses noch immer fest stehen können. Das müssen wahre Zimmermännermeister gewesen sein, „Cimpermeister“ und Dachdecker, alles in einer Person, was damals meistens auch der Fall war.

 
Auf vielen Hügeln in Zagorje, besonders im Ort Jamno unter dem Hl. Augustin, gibt es noch viele alte Häuser, die noch bewohnt werden. Viele alte Bauernhöfe in Zagorje, wie z. B. der Banfić Hof in Jarki bei Cestica, werden schon renoviert.

 
Wegen der Nähe zum Steinbruch, baute man in den Dörfern Marčan und Vinica einst die Häuser aus handgesägtem Kalzitstein, dem "Vinezit", der leicht zu bearbeiten und zugleich fest ist. Solche Häusern sind zu sehen im Zentrum von Vinica und ihrer Umgebung

 

                  Auf dem verhältnismäßig kleinem Gebiet von Haloze können heute rund zwanzig Kirchen und einige Ruinen besichtigt werden. Es ist schwer so viel Sakralreichtum kurz zu umschreiben, deshalb werden wir sie hier nur aufzählen und ihre Hauptmerkmale und Besonderheiten beschreiben.

 

 Zavrč

Kirche des Hl. Nikolaus, Dekanat- und Pfarrkirche, erste Erwähnung 1430, der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1670 und hat eine hochwertige Barockeinrichtung,;

Kirche der Jungfrau Maria, Schutzheilige der Flößer auf der Drava, erbaut 1538;

Kirche des Hl. Hermagoras in Turški vrh, 17. Jahrhundert, spätgotisches Presbyterium, ausgezeichneter Aussichtspunkt auf der Staatsgrenze;

Kirche des Hl. Johannes, in Gorenjski Vrh, genannt Janž, 17. Jahrhundert, Barockeinrichtung;

Hl. Urbanus - Ruinen einer spätgotischen Kirche auf dem Belski Vrh (Vrbajnšak, 412m ü. d. M.), zerstört durch einen Blitz im 19. Jahrhundert.

 
Gorišnica 

Kirche der Hl. Margarete 
Angeblich steht sie auf der Stelle einer früheren römischen Kultstätte. Erstmals wurde sie im Jahr 1391 erwähnt. Das jetzige neoromanische Erscheinungsbild hat die Kirche seit 1854. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie von den deutschen gesprengt, wurde aber sofort darauf von der lokalen Bevölkerung wieder aufgebaut.

 
Cirkulane

Die Kirche der Hl. Katharina, am Bach Bela, wurde um das Jahr 1290, als spätromanisches Bauwerk, erbaut. Das war die erste Kirche auf dem Gebiet von Haloze. 1532 wurde sie von den Türken niedergebrannt und schnell danach von den Einheimischen wieder aufgebaut. Später wurde die Kirche aufgegeben und steht heute leer.

Die St. Barbara Kirche steht auf der Stelle, wo einst die Kapelle der Hl. Barbara stand. Die Menschen errichteten die Kapelle, geschützt durch eine Wehrmauer, ein Jahrzehnt nach dem Wüten der Türken durch diese Länder. 1674 wurde die Kapelle durch das heutige Kirchenschiff ersetzt. 1750 wurde noch der 52 Meter hohe Barockturm zugebaut, der heute zu den höchsten und schönsten Kirchentürmen in der Steiermark zählt. Den größten Verdienst beim Bau der Kirche haben die Herren von Borl, die Grafen Sauer, die auch in der Kirchenkrypta begraben liegen.

Die Kirche der St. Ana in Veliki vrh, eine Wallfahrtskirche (26. Juli), wurde zwischen 1684 (als die Kirche der St. Barbara in Cirkulane fertig wurde) und 1699 erbaut. Die Kirche verfügt über eine hochwertige Barockeinrichtung mit drei Altären des Bildhauers Franc Krištof Reiss aus Maribor.

Kirche der Hl. Elizabeth in Pohorje, erbaut 1673, Aussichtspunkt.

 
Zgornji Leskovec

Church of St. Andrew, parish church in Leskovec, built before 1545, rebuilt several times, rich paintings.

Churches of St. Augustine and St. Magdalene, Velika Varnica, 504 m above the sea level, exceptional view of Haloze, Zagorje, Pannonian valley, Pohorje and Slovenia all the way to the Alps. Church of St. Augustine is the only Slovenian pilgrim church dedicated to this saint, built around 1800, and from the same period is also the Church of St. Magdalene only a few steps away, both just a few meters from the national border.

 
Videm

Kirche des Hl. Andreas, Pfarrkirche in Leskovec, erbaut vor 1545, mehrmals erneuert, reich bemalt.

Die Kirchen des Hl. Augustin und der Hl. Magdalena, Velika Varnica,  504m ü. d. M., wunderschöner Ausblick auf Haloze, Zagorje, das pannonische Tal, Pohorje und Slowenien bis zu den Alpen. Die Kirche des Hl. Augustin ist die einzige slowenische Wallfahrtskirche, die diesem Heiligem gewidmet ist. Erbaut um 1800 steht sie nur ein Paar Schritte von der gleich alten Kirche der Hl. Magdalena entfernt. Beide Kirchen sind nur ein Paar Meter von der Staatsgrenze entfernt.

Kirche der Hl. Familie, Sela

 
Podlehnik

Kirche des Hl. Veit

Der Kern der Kirche stammt noch aus der Romanik. Die heutige Form bekam sie schon im Jahr 1445, einen gotischen Kern, wurde barockisiert, der Altar des Hl. Rochus ist das Werk von Jožef Straub.

Filialkirche des Hl. Johannes, war einst die Kapelle der Burg Traun, Dravinjski vrh, romanisches Bauwerk, erbaut um 1300, der Turm ist jünger, in die Kapelle sind mehrere römische Steine eingemauert, das bekannteste ist das Relief der Flucht der Iphigenie von Tauris.

Die Neuemarienkirche Stanošina

 
Žetale

Kirche des Hl. Michaelin Žetale, gotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert.

Mariatrost Kirchein Brezje bei Žetale, erbaut 1716 – 1723, prächtiger gotischer Bau mit Orgel aus dem Jahr 1763, vom Orgelbauer Frančišek Janeček aus Celje.

Kirche des Hl. Sebastianunterm Resenik, aus dem Jahr 1414, gewidmet dem Beschützer gegen die Pest, die damals wütete

Kirche des Hl. Donatusunter dem Berg Donačka gora – erbaut zwischen 1716 und 1741, auf dem Südhang des Berges. In der Nähe wurde der žrmljenščak gebrochen, ein besonderer Stein der für Mahlsteine benutzt wurde. Einer lokalen Legende nach stand ursprünglich die Kirche auf dem Gipfel der Donačka gora (883m ü.d.M.), wurde aber von einem Blitz zerstört. Einer der zwei Kirchentürme rollte den Südhang herunter und blieb dort stehen, wo die Kirche noch heute zu finden ist.

Kirche des Hl. Mohor und Fortunat aus dem 15. Jahrh., Kupčinji vrh

 

Stoperce

Kirche des Hl. Antons der Einsiedler wurde erstmals 1441 erwähnt. Der ursprüngliche gotische Bau wurde mehrmals umgebaut. Die Figuren auf dem Hauptaltar aus dem Jahr 1750 sind das Werk des bekannten Jožef Straub

 
Ptujska Gora

Die Muttergotteskirche

Das Steinrelief am Hauptaltar, aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts, zeigt die Schutzmantelmadonna, die unter ihrem Mantel eine Menschenmenge beschützt, Porträte von echten Menschen aus jener Zeit. Ein außerordentlicher gotischer Bau, mit vielen barocken Altären, einer phänomenalen (barocken) Kanzel, einigen der schönsten gotischen Plastiken und moderne Vitrage – singende Fenster, die das Sonnenlied des Hl. Franziskus darstellen.

Kirche des Hl. Johannes der Täufer aus dem 15. Jahrhundert, Janški vrh, steht auf dem höchsten Punkt dieser Gegend (462m ü.d.M.), wurde 1487 von den Türken verwüstet, Aussichtspunkt.

 
Majšperk

Kirche des Hl. Nikolaus war schon Mitte des 13. Jahrhunderts ein Pfarrkirche. Der heutige Bau stammt vom 1639 und wurde bis heute öfters renoviert.

Kirche des Hl. Wolfgang, Jelovice, aus dem Jahr 1649, vor zehn Jahren renoviert. Dabei fand man eine bemalte Holzdecke und Fresken.

 
Stadt Lepoglava

Pfarrkirche der Hl. Maria in Lepoglava ist ein außerordentlicher gotischer Bau, der später barockisiert wurde; besonders bekannt nach seinen Fresken, die das Werk des bekanntesten Künstlers dieser Art ist, den Pauliner Ivan Krstitelj Ranger (18. Jahrhundert), der viele Kirchen in Kroatien bemalte. In der touristischen Zone Haloze – Zagorje findet man seine Kunstwerke auch in der Kapelle des Hl. Johannes in Gorica, der Kapelle des Hl. Georg in Purga, der Kapelle Unserer Lieben Frau vom Schnee in Žarovnica, in der Pfarrkirche der Hl. Jungfrau Maria in Višnjica, der Kirche des Hl. Martin in Donja Voća und der Kirche des Hl. Bartholomäus in Kamenica.

Klosteranlage in Lepoglava

Pfarrhaus in Lepoglava

Kapellen

     des Hl. Georg in Purga

     des Hl. Thomas in Kamenica

     des Hl. Florian in Zlogonj und

     Unserer Lieben Frau vom Schnee in Žarovnica

     des Hl. Johann auf Gorica in Lepoglava

     des Hl. Franz Xaver in Donja Višnjica

     des Hl. Jakob in Očura

Pfarrkirche des Hl. Bartholomäus in Kamenica

Kurie des Pfarrhauses in Kamenica

Pfarrkirche der Mariahimmelfahrt in Donja Višnjica

Pfarrhaus in Donja Višnjica

 
Gemeinde Cestica und die Stadt Natkrižovljan

Kirche der St. Barbara in Natkrižovljan
Einen der schönsten Aussichtspunkte über die Hügel und Täler von Haloze und Zagorje finden sie bei St. Barbara Kirche in Natkrižovljan. Der Blick reicht von Varaždin, Donačka gora, über die Ebenen Varaždinsko und Ptujsko polje, über die Weinberge und den Fluss Drava entlang. Es handelt sich um eine Barockkirche, bekannt nach ihrer Pieta – die Muttergottes mit dem toten Jesus im Schoss – gefertigt nach dem Vorbild von Michelangelo und geschnitzt aus nur einem Stück Holz.

Der Legende nach, wachsen auf den Hügeln, zwischen den beiden St. Barbara Kirchen – dieser in Natkrižovljan und jener in Cirkulane – die besten Weine, die hier schon von den Römern angebaut wurden. Glaubt man dieser Legende, wurde der Wein aus dieser Region, schon vor Kristus, im alten Rom getrunken.

Miklinova Kapelle in Križanč und Kapelle des Hl. Laurentius in Mali Lovrečan

Kirche der Erhebung des Hl. Kreuzes in Radovec

Kurie des Pfarrhauses in Natkrižovljan

 
Gemeinde Vinica

Kirche des Hl. Markus Evangelist

Burial chapel of Count Erdedy in Gornji Ladanj

Säule des Hl. Georg in Dolnje Vratno

Säule mit dem Bild des Müden Jesus in Dolnje Vratno

 
Gemeinde Donja Voća

Pfarrkirche des St. Martin in Donja Voća

Kapelle der Hl. Thomas und Isidor in Donja Voća

Kurie des Pfarrhauses in Donja Voća

 
Gemeinde Klenovnik

Pfarrkirche der Hl. Dreifaltigkeit in Klenovnik

Säule des Hl. Johannes Nepomuk in Klenovnik

Kapelle des Hl. Vuk in Vukovoj

 
Gemeinde Bednja

Kapelle des Hl. Johannes in Trakošćan

Säule mit Madonnafigur in Bednja

Kurie des Pfarrhauses in Bednja

Pfarrkirche der Hl. Maria in Bednja

Pfarrkirche der Hl. Peter und Paulus in Cvetlin

Kapellen

     der Hl. Drei Könige in Meljan

     es Hl. Josef in Sveti Josip

     des Hl. Valentin in Vrbno

Pfarrhaus in Sveti Josip

 
Gemeinde Đurmanec

Pfarrkirche des Hl. Georg in Đurmanec

Kapellen

     der Königin der Krone in Gornji Macelj

     der. Hl. Jungfrau Maria in Hromec und

     der Frau von Lourdes in Goričanovec

 
Gemeinde Jesenje

Pfarrkirche des Hl. Johannes der Täufer in Gornje Jesenje

Pfarrhaus in Gornje Jesenje

 

            Noch ein Merkmal von Haloze und Zagorje stellen die mächtigen Schlösser dar

 

 Trakošćan

Eine Perle des Kroatischen Zagorje. Für viele das schönste und romantischste Schloss in Kroatien. Er beherbergt eine Sammlung von barocken Mobiliar und kleineren Gegenständen. Sein heutiges pseudogotisches Erscheinungsbild bekam das Schloss Mitte des 19. Jahrhunderts, als es zum Protokollgebäude umgewandelt wurde. Das Schloss ist umgeben von einem See und Park mit großer Pflanzenvielfalt, interessanten Ausblicken und versteckten Ecken.

 
Paulineranlage in Lepoglava

Lepoglava ist eine Stadt der Mystik und Geheimnisse…, eine Stadt der kroatischen Geschichte. Um das Jahr 1400 gründeten die Pauliner hier ihr Kloster. Im Jahr 1503 gründeten sie das erste Gymnasium in Kroatien, 1656 die philosophische Fakultät und danach die erste kroatische Universität. Die prächtigen Bauten sind heute noch teilweise erhalten (die Pfarrkirche der Hl. Maria, das Kloster mit reicher Wandbemalung und Inventar - Fresken, Altäre, Orgel und andere Kircheneinrichtung...). 1786 wurde der Paulinerorden aufgelöst, 1854 wurde das Kloster zur Strafanstalt umfunktioniert. Heute wird das Kloster langsam wieder zum pastoralen Zentrum der Diözese Varaždin eingerichtet.

 
Borl

Das Schloss Borl, das auf einer 60 Meter hohen Klippe über dem Fluss Drava steht, ist das größte und markanteste feudale Gebäude in ganz Haloze. Gebaut wurde es Anfang des zweiten Jahrtausends, auf der steirisch – ungarischen Grenze, neben einer bedeutenden Flussüberquerung. Borl ist der Bau mit der dicksten Burgwand in diesem Teil von Europa – der Turm, der die Basis der Burg bildet, hat eine ganze 12 Meter dicke Steinwand. Besonders interessant ist der innere Arkadenhof, wo eine barocke Zisterne steht, gehauen in Fels. Das Schloss bietet noch viele Legenden, eine hat auch mit Parzival und der Suche nach dem Heiligen Gral zu tun…

 
Muretinci

In der Schätzungsniederschrift der Herren von Borl von 1452 wird erstmals das Schloss Muretinci als Meierei des Schlosses Borl erwähnt. Eigentümer der beiden Schlösser waren damals die Grafen Szekely, die späteren Eigentümer Herberstein gaben dem Bau in Muretinci seine heutige Form (im Jahr 1632). Zwanzig Jahre später wurde es den Ostersonntag Kreuzherren übergeben, die das Schloss überholten und eine Kapelle der Hl. Ana anbauten. Das Schloss beherbergte einige Zeit lang ein Seniorenheim und ist heute wieder im Besitz des Ostersonntag Kreuzordens.

 
Hamre

Der Ort Breg wird erstmals 1448 erwähnt. Neben den neun aufgezählten Bauernhöfen ist auch eine Mühle aufgelistet, die von den Minoriten aus Ptuj in eine Hammerschmiede umgewandelt wurde. Der Name Hamre ist also eine Ableitung aus der deutschen Bezeichnung der Schmiede. Das Schlösslein Hamre gehörte schon 1461 den Minoriten aus Ptuj, die ab dem 16. Jahrhundert dort den Sitz ihres Oberen oder Jesenice Amtes hatten. Im Jahr 1935 wurde es im barocken Stil umgebaut, seit dann hat es auch das geschmiedete Stufengeländer.

 
Zavrč

Von den historisch bedeutenden Bauten muss der Palast aus dem 17. Jahrhundert erwähnt werden.

 
Klenovnik

Die mittelalterliche Festung wurde vom ungarischen König Bela dem IV. dem Bürgermeister der Stadt Varaždin geschenkt. Der neue viereckige, zweistöckige Reneissancepalast wurde 1616 von der Familie Draškovič gebaut die bis 1850 seine Eigentümer wahren. Im Palast Klenovnik wurden sogar ein Paar Tagungen des kroatischen Bundestags abgehalten. Nach ein Paar anderen fremden Eigentümern, kam der Palast in den Besitz des Grafen Bombelles der ihn 1925 an das Staatliches Amt für die Arbeiterversicherung verkaufte. Das richtete hier einen Kurort für Lungenkrankheiten ein. Und das ist er bis heute geblieben.

 
Opeka

Im Park Arboretum Opeka befindet sich der Palast Opeka, der seinen Namen nach der einfachen Ziegelei (opeka ist das kroatische Wort für Ziegel) bekam….der Palast bedarf einer Renovierung…An Der Stelle, wo einst die Erde für die Ziegel gegraben wurde, befindet sich heute ein kleiner See. Aus historischen Quellen ist bekannt, dass der Palast im 17. oder 18. Jahrhundert gebaut wurde und seitdem oft verändert wurde. Von den zahlreichen Besitzern war die Familie Draškovič die bedeutendste, weil sie den heutigen Palast im historischen Still umbauen ließ. Graf Franjo Draškovič hatte keinen Sohn, seine Tochter Ferdinanda heiratete 1852 den Grafen Marko Bombelles. Die Bombelles waren eine französische Familie. Der Onkel von Marko war mit der Exfrau von Napoleon verheiratet, Maria Luise, der österreichischen Prinzessin, sein Vater war der Lehrer von Franz Josef und Maximilian von Habsburg.Die Allee neben dem Palast entstand in 19. Jahrhundert nach dem Vorbild des klassischen englischen Parks und hat eine hohen ästhetischen Wert und eine dendrologische Vielfalt, wie sonst keine Allee. Die Bäume und Büsche in der Allee stammen aus Japan, China, Tibet, dem Kaukasus, Nordamerika und europäischen Ländern.

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